Rex
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KurzhaarrassenRex - Kaninchen (Rex) Allgemeines über Einzelpositionen
1. Körperform und Typ
Die an die Körperform zu stellenden Anforderungen gelten bei allen Rexrassen dem Rextyp. Er entspricht dem Urtyp des Gastor-Rex. Bei der Bewertung der Körpermerkmale ist zu berücksichtigen, da diese, bedingt durch das kurze Haar, schärfer in Erscheinung treten als bei den Normalhaarrassen.
Der Körper ist leicht gestreckt, Vorder- und Hinterpartie sind möglichst gleichmäßig breit und ausgeglichen. Die Rückenlinie verläuft ebenmäßig mit gut abgerundeter Hinterpartie. Die Läufe sind gerade, mittellang und kräftig. Der Hals tritt kaum sichtbar in Erscheinung. Der Kopf ist etwas schnittiger als bei den meisten Normalhaarrassen, doch sind Stirn und Schnauze breit, die Backen kräftig entwickelt. Die Ohren werden straff aufrecht getragen; sie sind kräftig, fleischig und gut behaart. In der Länge und Breite müssen sie der Körperform entsprechen, doch erscheinen sie wegen des kurzen Fellhaares etwas länger als bei den entsprechenden Normalhaarrassen. Die Blume wird anliegend und aufrecht getragen. Bei den Häsinnen aller Rexrassen, mit Ausnahme von Marder- Loh und Russen-Rex ist eine kleine, gutgeformte Wamme zulässig. Der Körperbau der Häsin ist etwas feiner als der des Rammlers.
3. Fell
Die folgenden Bestimmungen für das Fell gelten für alle Rexrassen.
Das Fell ist sehr dicht und besitzt ein auf dem Haarboden fast senkrecht stehendes Fellhaar, das auf der Rückenmitte eine Länge von 17 bis 20 mm haben muß. Die einzelnen Haare dürfen weder wellig sein noch Locken bilden. Sie müssen eine genügende Stabilität aufweisen. Wenn man mit der flachen Hand gegen den Strich über das Fell streicht, sollen sie fast senkrecht stehen bleiben oder nur langsam in ihre Ausgangslage zurücksinken. Bleiben die Haare nach dem Streichen gegen den Strich liegen, so ist dies ein Anzeichen von zu dünnem Fell. Die feinen, nicht gekrümmten Grannenhaare sollen mit dem Unterhaar in gleicher Höhe abschneiden. Die Grannenspitzen dürfen aus dem Wollflaum höchstens 1 mm herausragen. Der Nackenkeil sei möglichst klein und lockenfrei. Doch werden sich wellige Haare im Nackenkeil und am Bauch (Geschlechtspartie) nicht vermeiden lassen. Je glatter die Nackenpartie, desto besser die Haarstruktur auch der übrigen Körperpartien und desto wertvoller das Fell.
Positionen 4, 5 und 6
Sie sind bei allen Rexrassen verschieden und werden daher bei diesen nachfolgend gesondert aufgeführt. Der Farbe und Zeichnung werden im allgemeinen die Bestimmungen der normalhaarigen Ausgangsrassen zugrunde gelegt.
Die folgenden leichten und schweren Fehler gelten für alle Rexrassen. Zusätzliche Fehler sind bei den einzelnen Rexrassen zu ersehen.
7. Gesundheit und Pflege
Siehe allgemeine Bestimmungen.
Leichte Fehler
Leichte Wirbel und Lockenbildung in der Decke (ausgenommen Keil und Bauch) ; Leicht überstehende Grannen; etwas dünnes und weiches Haar.
Schwere Fehler
Zu kurzes oder zu langes Haar; sehr lange Begrannung ; starke Wirbel- oder Lockenbildung in der Decke. Fehlen der Spürhaare.
Sonst wie allgemeine Bestimmungen.
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